Unser Beruf des Monats: Mechatroniker

Mechatroniker arbeiten mit mechanischen, elektronischen und elektrischen Bauteilen und sind für die Wartung und Reparatur von Maschinen zuständig.

Wie lange dauert die Ausbildung zum Mechatroniker/ zur Mechatronikerin?

Die Ausbildung zum Mechatroniker/ zur Mechatronikerin dauert dreieinhalb Jahre, kann auf Antrag aber um ein Jahr verkürzt werden. Neben einer Zwischenprüfung, die vor Ablauf des zweiten Ausbildungsjahres stattfindet, gibt es die Abschlußprüfung zum Ausbildungsende vor der Industrie- und Handelskammer oder der Handwerkskammer. Die duale Ausbildung findet im Betrieb und in der Berufsschule statt. Die schulische Ausbildung wird entweder wöchentlich an festen Tagen oder blockweise angeboten.

1. und 2. Ausbildungsjahr: 

Im ersten Teil der praktischen Ausbildung werden Werkstücke auf Grundlage der technischen Unterlagen bearbeitet und zum Beispiel der Sensor einer Anlage repariert. Dazu werden mögliche Störungen durch Fehleranalysen ermittelt und nötige Reparaturschritte eingeleitet.

3. und 4. Ausbildungsjahr: 

Die Maschinensysteme des Ausbildungsbetriebs programmieren, bedienen und möglicherweise reparieren oder erneuern. Angehenden Mechatronikern werden Aufgaben übertragen, die immer mehr Verantwortung verlangen. Nun sind sie auch zunehmend bei Kunden im Einsatz, wickeln Aufträge vor Ort ab und weisen die Auftraggeber in die neu installierte Betriebssoftware ein.

 

Welche Fähigkeiten sind in dem Beruf besonders wichtig?

  • Techniker: Maschinen und die dahintersteckende Elektronik haben Dich schon im Unterricht fasziniert? Du bringst ein gewissens Geschick mit, was die Bedienung von Geräten jeglicher Art betrifft?
  • Wisschenschaftler: Flächen berechnen, Oberflächenqualitäten bewerten oder Hauptstromkreise kontrollieren und in Betrieben nehmen - Naturwissenschaft und Technik sind Kernbereiche in der Mechatronik und sollten Dein Interesse wecken.
  • Perfektionist: Als Mechatroniker stehen oft mehrere Aufgaben gleichzeitig an - Du muss daher ein gewisses Organisationstalent besitzen. Noch wichtiger ist allerdings die Fähigkeit, konzentriert und sorgfältig zu arbeiten, um die sichere Funktionsweise von komplexen Maschinen und Anlagen zu gewärleisten.

 

3 Gründe für die Ausbildung zum Mechatroniker:

Die Ausbildung zum Mechatroniker bringt jede Menge Abwechslung mit sich, da sowohl Fachwissen aus dem Bereich Mechanik als auch aus der Elektronik vermittelt wird.  

1. Zukunftsperspektiven: Maschinen und Anlagen sind aus Industrie und Handwerk nicht mehr wegzudenken. Im Gegenteil - ihre Anzahl nimmt im Hinblick auf immer präzisere High-Tech-Lösungen immer weiter zu. Die Zukunft sieht daher sehr gut aus. 

2. Weiterbildung: Die Vielzahl an Weiterbildungsangeboten ermöglicht Schwerpunktsetzungen und die Übernahme veranwortungsvoller Führungsaufgaben. 

3. Vergütung: Das Gehalt ist ein weiterer Pluspunkt dieses Berufs. Die Vergütung ist als Mechatroniker verhältnismäßig hoch - insbesondere, wenn nach Tarifvertrag bezahlt wird. 

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