Unser Beruf des Monats: Schornsteinfeger

Schornsteinfeger gelten als Glücksbringer, da ihre Arbeit Sicherheit und damit das Glück ins Haus bringt. Wie lange dauert die Ausbildung zum Schornsteinfeger? Wo arbeiten Schornsteinfeger? Was macht ein Schornsteinfeger? Welche Fähigkeiten sind in dem Beruf besonders wichtig? Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

INFO

Schornsteinfeger ist ein anerkannter Ausbildungsberuf, dessen Inhalte und Ausbildung in der Handwerksordnung festgelegt sind. 

Wie lange dauert die Ausbildung zum Schornsteinfeger?

Wie bei jedem Ausbildungsberuf im Handwerk, gliedert sich die Ausbildung auf in die praktische Tätigkeit im Betrieb eines Bezirksschornsteinfegers und dem Besuch der Berufsschule. Die Schornsteinfegerschulen bieten den Unterricht in Blöcken an, die Schulen sind als Internate organisiert. Die Ausbildung beginnt meistens am 1. August oder 1. September eines Jahres und dauert drei Jahre. Während der Ausbildung erfolgt eine Zwischenprüfung, in der Regel findet diese vor Ende es zweiten Ausbildungsjahres statt. Am Ende der Ausbildung findet die Gesellenprüfung zum Schornsteinfeger statt.

Wo arbeiten Schornsteinfeger?

Schornsteinfeger finden Beschäftigung

- in Betrieben des Schornsteinfegerhandwerks
- in Energieberatungsunternehmen

Ihre Arbeitsorte sind in erster Linie

- beim Kunden vor Ort, z. B. an Heizungs- und Lüftungsanlagen
- im Freien auf Dächern
- in Büroräumen

Was macht ein Schornsteinfeger?

Zu den Tätigkeiten eines Schornsteinfegers zählen das Kehren von Schornsteinen und Kaminen sowie das Reinigen und die Kontrolle von Heizung-, Lüftungs- und Abgasanlagen. Auch das Durchführen von Immissionsschutzmessungen zählt zu den Aufgaben eines Schornsteinfeger. Ebenso kann ein Schornsteinfeger an baurechtlichen Begutachtungen beteiligt sein und Kundenberatungen durchführen. Schornsteinfeger sind meist im Bereich des Handwerks beschäftigt, hier arbeiten sie beispielsweise bei einem Bezirksschornsteinfeger.

Welche Fähigkeiten sind in dem Beruf besonders wichtig?

- Handwerkliches Geschick, Umsicht und Körperbeherrschung (z. B. Schornsteine und Kamine reinigen, Arbeiten in der Höhe)

- Sorgfalt und Verantwortungsbewußtsein (z. b. beim Prüfen von Rauchgasanlagen, bei der Beachtung der Emissionsschutzbestimmungen)

- Kundenorientierung

- Lernbereitschaft (z. B. Information über neue rechtliche Vorgaben des Brandschutzes oder des Umwelt- und Klimaschutzes)

 

Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt?

Nach der beruflichen Ausbildung bietet sich die Möglichkeit an, als Umweltschutztechniker zu arbeiten. Ziel kann auch die berufliche Selbstständigkeit sein, die Flexibilität und Freude an Weiterbildung voraussetzt. Es gibt Lehrgänge, Kurse oder Seminare, um sich zu spezialisieren, in den Bereichen

- Immissions- und Emissionsschutz
- Abluftreinigung
- Brandschutz
- Umweltschutz

Auch sind nach mehrjähriger Berufserfahrung Fort- und Weiterbildungen möglich, z. B. 

- Ausbilder
- Betriebsassistent im Schornsteinfeger-Handwerk
- Meister  im Schornsteinfeger-Handwerk
- Umweltschutztechniker 

Nach dem Besuch einer Fachoberschule ist das Studium an einer Fachhochschule möglich mit dem Abschluß Dipl.-Ingenieur Umwelttechnik

 

Wo kann ich die Ausbildung zum Schornsteinfeger machen?

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